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Universität Graz Internationale Graduiertenschule Mitglieder Affiliierte Doktorand:innen der IGS Astrid Schmölzer
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Astrid Schmölzer

Göttinnen der Germania Inferior. Neue archäologische Untersuchungen zur Ikonographie der Matronen

Die vorliegende Dissertation beschäftigt sich mit der Analyse der Ikonographie der sogenannten Matronen, die besonders im Gebiet der Ubier rund um das antike Köln häufig auf Steindenkmälern und in Inschriften vertreten sind. Die teilweise seit Jahrhunderten bekannten epigraphischen Belege erfuhren eine umfassende Aufmerksamkeit und wissenschaftliche Bearbeitung, während die bildlichen Zeugnisse der ubischen Matronen eher vernachlässigt wurden vor allem, wenn sie von keiner Inschrift begleitet waren. Das Ziel der Arbeit war eine Zusammenstellung des vorliegenden Fundmaterials der bildlichen Belege der rheinländischen Matronenzeugnisse, um einen genauen Überblick über die Ikonographie, die Attribute und die verwendeten Motive in der Steinplastik zu geben. Die gesammelten 440 Objekte, die in einen Zeitraum von 150 bis 250 n. Chr. zu datieren sind, umfassen nicht nur ikonographische Belege der Matronen, sondern auch reliefverzierte Altarschmalseiten, die der Inschrift nach den Matronen (die auch als Matres oder Iunones bezeichnet werden können) gewidmet waren. In der Funktionsanalyse wird anhand von Vergleichen mit klassischen Göttinnen aber auch den Entwicklungen im römischen Kaiserinnenportrait sowie der privaten Portrait- und Grabkunst die Elemente der Matronenikonographie zerpflückt und kann letzten Endes als römisches Konzept mit lokalem Element herausgearbeitet werden.

 

Curriculum Vitae

Studium

Seit Oktober 2017
assoziierte Doktorandin an der IGS "Resonante Weltbeziehungen"

Seit Januar 2017 
Doktoratsstudium Philosophie an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät (klassische und provinzialrömische Archäologie)

2014–2016
Masterstudium Alte Geschichte und Altertumskunde an der Karl-Franzens-Universität Graz
Dezember 2016 mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen 
Masterarbeit: „Arianismus“ als soziales Phänomen. Die Verbreitung einer „Häresie“ außerhalb der Eliten)

2011–2015
Masterstudium klassische und provinzialrömische Archäologie an der Karl-Franzens-Universität Graz
Februar 2015 mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen
(Masterarbeit: Völkerwanderungszeitliche Grabbefunde mit künstlicher Schädeldeformation)

2010–2014  
Bachelorstudium Alte Geschichte und Altertumskunde an der Karl-Franzens-Universität Graz
September 2014 mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen
(Bachelorarbeit: Ethnographische Ansätze in der Gotengeschichte des Jordanes)

2008–2011 
Bachelorstudium klassische und provinzialrömische Archäologie an der Karl-Franzens-Universität Graz
September 2011 mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen(Bachelorarbeit: Omajjadische Wüstenschlösser)

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