Die gemeinsame Internationale Graduiertenschule (IGS) „Resonante Weltbeziehungen in sozio‑religiösen Praktiken in Antike und Gegenwart“ der Universitäten Erfurt und Graz zielt darauf ab, die Zusammenarbeit von altertums‑ und bibelwissenschaftlicher sowie soziologischer Forschung noch stärker zu fördern. Im Mittelpunkt steht dabei die Untersuchung von Beziehungen der/des Einzelnen zur sozialen, materialen, aber auch transzendenten Welt, die einerseits in unterschiedlichen sozialen und andererseits vor allem religiösen Praktiken sowohl etabliert als auch reflektiert werden. Zentral ist dabei die Frage, unter welchen Voraussetzungen und mit welchen Folgen solche Weltbeziehungen als resonant, das heißt als dialogisch‑responsiv, erfahren werden.
Da die interdisziplinäre Zusammenarbeit über zwei komplementäre Standorte hinweg erfolgt, ermöglicht sie sowohl einen materialgesättigten Vergleich als auch die Entwicklung neuer Methoden. Somit trägt sie insbesondere zu einer qualitätsvollen Ausbildung von Doktoratsstudierenden bei.
Der Fokus liegt dabei auf
dem internationalen Austausch: Doktorand:innen verbringen ihr zweites Jahr an der Partnerinstitution, wobei zugleich die Betreuung durch Fakultätsmitglieder beider Institutionen erfolgt.
dem interpersonellen Austausch: Tandemteams der Doktorand:innen von jeder Institution fördern dadurch den inhaltlichen Dialog und außerdem die kontinuierliche Diskussion.
dem interdisziplinären Austausch: Die Disziplinen von Theologie zu Soziologie sowie von Literaturwissenschaften zu Archäologie interagieren kontinuierlich, konsequent und darüber hinaus auch praxisorientiert.
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