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Rupert Rainer

„Das Heiligtum, das das Verlangen weckt, es zu betrachten“ – Die Kirche als Raum der Resonanz in der Ekphrasis der Hagia Sophia des Paulos Silentiarios

Die Ekphrasis der Hagia Sophia Paulus Silentiarius ist ein einzigartiges Zeugnis davon, dass die sog. „Große Kirche“ in Konstantinopel bereits zu der Zeit, als sie eben erst errichtet worden war,  große Bewunderung auslöste. Die Hexameterdichtung wurde im Jahr 562 von Paulus Silentiarius anlässlich der Wiedereinweihung des Kirchenbaus, der fünf Jahre zuvor durch ein Erdbeben schwer beschädigt worden war, verfasst und bei der Einweihungszeremonie vorgetragen. Diese Dichtung steht im Mittelpunkt des Dissertationsprojektes, das eine literaturtheoretische Untersuchung des Texts mit Einbezug der Resonanztheorie H. Rosas (Rosa, H.: Resonanz. Eine Soziologie der Weltbeziehung, Berlin: Suhrkamp, 2016) darstellt.

Paulus Silentiarius stellt die Kirche in allen Einzelheiten und überaus bildstark und geradezu lebendig dar. Diese Darstellungsweise in der Ekphrasis der Hagia Sophia steht im Fokus der Untersuchung. Unter Berücksichtigung der antiken Ekphrasis-Theorie wird untersucht, durch welche sprachlichen Mittel Paulus die Aufmerksamkeit seines Publikums auf einen bestimmten Aspekt lenkt und durch welche rhetorischen Methoden er den Effekt der enargeia zu erziele und so bei seinem Publikum eine emotionale Reaktion auf die Beschreibung hervorzurufen sucht. In diesem Zusammenhang bietet die Untersuchung der Ekphrasis der Hagia Sophia ideale Anknüpfungspunkte für die Resonanz-Theorie. Unter diesem Aspekt stellt sich die Frage, wie Paulus durch seinen charakteristischen Dichtungsstil bei seinem Publikum Resonanzerfahrungen auf den verschiedenen Resonanzachsen ermöglicht. In diesem Zusammenhang ist seine Art, den Kirchenbau und seine einzelnen Elemente darzustellen ebenso von Relevanz, wie die Bedeutung, die er der Hagia Sophia als sakralen Ort zukommen lässt, und die politischen Botschaften, die die Ekphrasis der Hagia Sophia enthält (z.B. die Hinweise auf die restauratio-imperii-Politik von Kaiser Iustinian I.).

Ein weiterer Fokus des Dissertationsprojektes liegt auf der Einordnung der Ekphrasis der Hagia Sophia in die Tradition der griechischen Ependichtung. Es stellt sich die Frage, inwiefern die Dichtung von Paulus Silentiarius die formalen Anforderungen dieser literarischen Gattung erfüllt, und inwiefern er auf bedeutende Vorbilder innerhalb dieser Tradition, wie etwa den homerischen Epen, den hellenistischen Hexameterdichtungen oder den Werken von Nonnos von Panopolis zurückgeht. Eine Untersuchung der Sprache, die Paulus Silentiarius verwendet, seines Dichtungsstils sowie der metrischen Gestaltung der Ekphrasis der Hagia Sophia kann in dieser Frage Aufschluss geben. In diesem Zusammenhang kann auf den Erkenntnissen früherer Auseinandersetzungen mit dem spätantiken Text aufgebaut werden (e.g. Friedländer, P.: Johannes von Gaza und Paulus Silentiarius. Kunstbeschreibungen Justinianischer Zeit, Berlin/Leipzig: Teubner, 1912). Diese legen bereits nahe, dass die Ekphrasis der Hagia Sophia v.a. Einflüsse der homerischen Epen und der Werke von Nonnos aufweist. Durch den Einbezug aktueller Forschungsergebnisse, v.a. zu Nonnos, können in dieser Frage neue Erkenntnisse gewonnen werden.

 

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