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Konferenz „Beschützende Mutter, fruchtbares Weib? Die Polyvalenz von Muttergottheiten", 28./29.März 2019

Donnerstag, 14.03.2019

Die Tagung zu antiken Muttergottheiten wird in Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Alte Geschichte und Altertumskunde der Karl-Franzens-Universität Graz, dem FERCAN-Projekt (Fontes Epigraphici Religionum Celticarum Antiquarum) und dem Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt sowie der gemeinsamen International Graduate School „Resonante Weltbeziehungen in sozio-religiösen Praktiken in Antike und Gegenwart“ veranstaltet.

Antike Muttergottheiten neigten besonders dazu, eine Vielfalt an Bedeutungen und Werten zu übernehmen, die in ihrer Materialisierung und Ikonographie, aber auch in den schriftlich überlieferten Quellen kaum voneinander unterschieden werden können. Die spezifische göttliche Gestalt erreicht eine veränderbare bildliche Darstellung, die im Hinblick auf ihren sozialen und räumlichen Kontext variieren kann.

Ziel der Tagung ist es, das Bewusstsein für die vielschichtigen und übereinanderliegenden Layer aus Bedeutung und Symbolismus zu schärfen, die hinter den Gestalten der Muttergottheiten stehen, die im archäologischen und epigraphischen Material vorhanden sind. Zusätzlich soll ein Fokus auf die Dynamiken und Wechsel in Ausführung und Erscheinungsbild, die aufgrund der veränderbaren Darstellungen möglich sind, gelegt werden. Unser Interesse ist die Diskussion darüber, wie weit die Verehrungspraktiken dieser Gottheiten, wie z.B. der Magna Mater/Kybele, Fortuna oder der germanisch-keltischen Matronae in den Nordwestprovinzen, innerhalb der semantischen oder symbolischen Grenzen übertragen und vermischt worden sind. Gibt es neu kreierte Präsentationsparameter, z.B. in Städten, in denen religiöse Gruppen sich selbst von anderen Gruppen unterscheiden und abgrenzen wollten, um Einzigartigkeit zu erreichen und so überleben zu können?

Das Hauptaugenmerk der Diskussion richtet sich auf folgende Punkte:
-          Unterschiede und Ähnlichkeiten in Ikonographie und Kult
-          epigraphische Belege von Muttergottheiten
-          ländliche vs. städtische Heiligtümer (urban religion)

Organisation:
Dr. Asuman Lätzer-Lasar, Max-Weber-Kolleg Universität Erfurt
Astrid Schmölzer, MA. MA., Karl-Franzens-Universität Graz

Kontakt: astrid.schmoelzer(at)uni-graz.at

Zum Progamm hier.

 

 

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