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Frühjahrstagung 2021 zu "Materiality" vom 24. bis 26. Februar

Dienstag, 19.01.2021

Die diesjährige Frühjahrstagung der IGS widment sich dem Verhältnis des Menschen / menschlichen Körpers zu vergrößerten oder verkleinerten Objekte, Dingen, Gebäuden und Konzepten in sozio-religiösen Praktiken unter dem Titel "Measuring the World against the Body: Materialities and Meanings of Magnification and Miniaturisation in Religious Communication in Antiquity and Modernity".
Auch wenn der Mensch nicht das Maß aller Dinge ist, so ist doch oft der menschliche Körper ein Maß für den Umgang mit der materiellen Welt. Ob lebensgroß, über- oder unterdimensioniert, der menschliche Körper und seine Größe wirken sich darauf aus, wie wir uns die uns umgebende Natur, Dingwelt oder imaginierte Welt vorstellen, mit ihr interagieren und uns zu ihr in Beziehung setzen. Vergrößerung oder Verkleinerung, Monumentalisierung oder Miniaturisierung als Strategien in anthropogenen "Produkten", die in religiösen Ritualen eingesetzt werden, ermöglichen Steigerungen der Attraktivität, des Staunens oder der Abschreckung, um weiter aus der Welt heraus oder tiefer in sie hinein zu gelangen. Wie Hartmut Rosa es treffend formuliert (2019, 47): "Jede elementare Analyse der Art und Weise, wie Menschen zur Welt in Beziehung treten, sie erleben und wahrnehmen, in ihr handeln und sich orientieren, kann nicht anders als mit dem Körper beginnen." Dieser Ausgangspunkt wird in dieser Konferenz um den Begriff des Maßstabs erweitert.
Ausgehend von Rosas neuer soziologischer Theorie der resonanten Selbst-Welt-Beziehungen und ihrer besonderen Betonung unserer körperlichen Beziehungen will sich diese Konferenz aus verschiedenen disziplinären Blickwinkeln mit den Akteuren und Kräften beschäftigen, die die Phänomene der Vergrößerung und Verkleinerung beeinflussen.

Die Tagung findet in Zusammenarbeit mit der University of Liverpool und dem Center of Excellence Urbnet der Universität Aarhus als online event vom 24.-26. Februar 2021 statt.

Zum Call for papers hier.

 

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